Am 23. September 2026 fand eine bezirksweite Übung Notfalltreffpunkte statt. Alle 23 vorgesehenen Notfalltreffpunkte im Bezirk Frauenfeld sollten gleichzeitig in Betrieb genommen werden. Gemeinden, Zivilschutz und Regionaler Führungsstab prüften die gesamte Kette vom Alarm bis zum stabilen Betrieb.
Um 11:01 erfolgte die Alarmierung zum Übungsbeginn. Knapp 2.5h später trafen die AdZS (Angehörige des Zivilschutzes) mit dem Material (2 Kisten, 1 Stromgenerator inkl. 2 Benzinkanister) am Notfalltreffpunkt bei der Mehrzweckhalle Vogelhalde ein. Mit ihrer Unterstützung konnte die Einsatzbereitschaft des NTP (Notfalltreffpunkt) per Funk um 14:00 Uhr an die Übungsleitung gemeldet werden. Da die AdZS den Aufbau eines NTP jährlich proben konnte wertvolle Erfahrung dazu gewonnen werden wie der NTP organisiert werden kann, um im Ernstfall bestmöglich der Bevölkerung Unterstützung zu bieten.
Immer wieder wurden per Funk Anweisungen und Meldungen der einzelnen NTP übermittelt und in der Kommandozentrale verarbeitet. Um 16:00 Uhr gab die die Übungsleitung das Kommando zum Abbau der NTP.
Das Debriefing mit dem regionalen Führungsstab zeigte, dass die Übung von den Gemeinden sehr geschätzt wurde und zahlreiche Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Eine regelmässige Auffrischung wird gewünscht. An dieser Stelle ein herzliches Dankschön an den regionalen Führungsstab und die Zivilschutzorganisation Bezirk Frauenfeld für die Organisation und Durchführung der Übung.
Im Ernstfall steht beim Aufbau des Notfalltreffpunkt 1 AdZS für max. 24h zur Seite. Der dauerhafte Betrieb ist über die Gemeinde sicherzustellen. Erwartungsgemäss ist die Durchhaltefähigkeit bezüglich Personal ein Flaschenhals. Bei drei Posten (Anmeldung/medizinische Versorgung/Abgabe von Lebensmittel) bräuchte es im Dreischichtbetrieb 9 Personen/Tag. Die Anzahl ist dabei abhängig vom Ereignis und den zu bewältigenden Aufgaben am NTP und kann variieren.
Die Gemeinde ist auf Unterstützung angewiesen. Interessierte können sich gerne direkt bei mir (bastian.hess@warth-weiningen.ch) oder auf der Gemeindeverwaltung melden. Bereits im Voraus ein herzliches Dankeschön für ihre Bereitschaft zur Mithilfe.
Bastian Hess, Gemeinderat

