Der Kanton Thurgau nimmt sich im Rahmen der Strategie Gesundheitsförderung und Prävention dem Thema digitale Medien an. Der Fokus liegt auf Kindern und Jugendlichen. Deshalb hat er die Gemeinschaftsaktion «Go offline! – keine digitalen Medien bis 4 Jahre» eingekauft. Das Ziel ist es, dass sich möglichst viele anschliessen.
Die digitale Präsenz prägt unseren Alltag und die Technoferenz, so wird die Unterbrechung zwischenmenschlicher Interaktionen durch die Nutzung digitaler Geräte wie Smartphones bezeichnet, belastet die Interaktion zwischen Eltern, Bezugspersonen und Kindern. Davon besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche. Daher liegt der Fokus in diesem Handlungsfeld vor allem auf diesen beiden Altersgruppen.
Es geht sogar so weit, dass Schulen und Fachpersonen der frühen Förderung eine negative Veränderung in der kindlichen Entwicklung feststellen. Bei einer zunehmenden Anzahl junger Kinder zeigen sich Auffälligkeiten wie allgemeines herausforderndes Verhalten, Sprachentwicklungsverzögerungen oder Sprachstörungen, fehlendes Spielverhalten, mangelnde Sozialkompetenzen, reduzierte Impulskontrolle, eine verkürzte Konzentrationsspanne und Entwicklungsrückstände- oder -störungen. Kleine Kinder brauchen daher Schutz vor ungesundem Medienkonsum. Ein häufiger Medienkonsum der Eltern reduziert zudem die für kleine Kinder zentrale Interaktion, Zuwendung sowie Fürsorge und wirkt sich dadurch negativ auf die gesunde Entwicklung aus.
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